Klauenpflege

Vorbeugen ist besser als Heilen


Eine gute Klauengesundheit ist wichtig für die Gesundheit und die Milchleistung Ihrer Kühe. Ein lahmendes Tier fordert Zeit und erzeugt unnötige Kosten im landwirtschaftlichen Betrieb.

Wir bieten Ihnen eine umfassende Betreuung rund um das Thema Klauengesundheit und führen Bestandsbesuche meist mit einem Team aus Tierarzt und Klauenpfleger durch. Dadurch erhalten Ihre Tiere eine professionelle und effiziente Klauenpflege und profitieren von einer sofortigen tierärztlichen Versorgung. Wir arbeiten vor Ort mit unserem modernen, klinikeigenen Klauenstand, der optimale Arbeitsbedingungen ermöglicht. Benötigtes Material wie Spray, Klötze, Kleber und Verbandsmaterial wird in der Regel von uns mitgebracht.
Nach erfolgter Eingabeberechtigung werden Befunde in unsere Software eingespeist (dsp Agrosoft KLAUE), statistische Auswertungen sind möglich. Wir geben Nachsorgeemp­fehlungen oder weisen - wenn nötig - darauf hin, wenn eine Kuh bei größeren Defekten einem Tierarzt vorgestellt werden soll.

Wir empfehlen, Klauenpflege im Bestand 3 x jährlich durchzuführen. In kürzeren "Zwischenzeiten" kommt es statistisch zu weniger Defekten an den Klauen. Die Klauen müssen dann meist einfach nur "in Form" gebracht werden.
Klauen tragen die Milch

Klauen tragen die Milch


Der Spruch "Läuft die Kuh, läuft die Milch" ist jedem Landwirt oder Tierbesitzer wohlbekannt. 600 bis 700 Kilo lasten täglich auf den Klauen einer Kuh. Sie sind damit gesunder Garant, dass die Kuh täglich zum Futtertisch, Melkstand oder Melkroboter, zur Liegebox und wieder zurückläuft.

Richtig durchgeführte Klauenpflege beugt Krankheiten vor, fördert das Tierwohl und sorgt dafür, dass Kühe gesund, leistungsfähig und wirtschaftlich bleiben. 
Bei Lahmheit weniger Milch

Bei Lahmheit weniger Milch


Eine Kuh mit Klauenproblemen hat Schmerzen. Sie läuft seltener und langsamer, bleibt länger liegen, frisst weniger und äußert weniger arttypisches Verhalten.

Für den Besitzer bedeutet das, zusätzliche Arbeit, weniger Milch sowie erhöhte Tierarztkosten durch folgende Fruchtbarkeitsprobleme und Sekundär­krankheiten, z.B. Stoffwechselstörungen oder Gelenksentzündungen.
Tierklinik Babenhausen
© 2026 Tierklinik Babenhausen